Die Illusion der Objektivität

Wenn man sich in eine Sache vertieft, hört man schließlich auf, andere und mögliche Zustände, Ereignisse, Tatsachen und Normen zu verstehen und an sie zu glauben.

Das Leben ist unendlich vielfältig, wie ein Ozean aus Wassertropfen, Zeichen, Geschmäckern, Farben.

Offensichtlich ist “Objektivität” als Konzept verloren gegangen. Es ist unmöglich, sich in die Lage eines bestimmten Tropfens zu versetzen! Ist es normal, 12-14 Stunden am Tag zu arbeiten? Ist es normal, für einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk ein Jahresgehalt eines durchschnittlichen Einwohners einer Kleinstadt zu erhalten? Ist es normal, ein Kind in einer Ein-Eltern-Familie großzuziehen? Ist es normal, im Jahr 2021 eine Schokoladenfabrik in einem Land mit vielen Millionen Einwohnern zu übertrumpfen? Ist es in Ordnung, das Gesetz für egoistische Zwecke zu nutzen? Ist es normal, Stellenbewerber abzulehnen, weil einem die Farbe seines Hemdes nicht gefällt? Für jede dieser “Normen” gibt es ein eigenes Argument, das dafür oder dagegen spricht. Hier kann es keine Objektivität geben, denn jeder verfolgt sein eigenes Ziel, seinen eigenen Profit und seine eigene Sicherheit.

Die Wahrheit ist das einzige, was dauerhaft objektiv sein sollte!

Quelle